Diktieren statt tippen: Eine medizinische Schreibkraft verwandelt Ihre Diktate in fertige Arztbriefe, Befunde und Gutachten – fachterminologisch sicher und vertraulich. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Aufgaben eine medizinische Schreibkraft übernimmt, welche Qualifikation dahintersteckt, was sie kostet und wann sich eine externe Lösung für Praxis und Klinik lohnt.
Was macht eine medizinische Schreibkraft?
Eine medizinische Schreibkraft verschriftet gesprochene medizinische Inhalte und bringt sie in die richtige Form. Sie hört das Diktat einer Ärztin oder eines Gutachters ab und tippt daraus ein sauber formatiertes Dokument – korrekt in Fachterminologie, Abkürzungen und Aufbau. Anders als eine allgemeine Schreibkraft kennt sie den medizinischen Sprachgebrauch und den typischen Aufbau von Arztbriefen und Gutachten.
- Arztbriefe und Entlassungsberichte
- Befundberichte (Radiologie, Pathologie, Labor)
- Medizinische Gutachten – psychosomatisch, Betreuung, Sachverständige
- OP-Berichte und Verlaufsdokumentation
- Anamnesen und Aufnahmediktate
Welche Qualifikation braucht eine medizinische Schreibkraft?
Entscheidend ist die sichere Beherrschung der medizinischen Fachsprache: lateinische und griechische Fachbegriffe, gängige Abkürzungen, Medikamentennamen und die ICD-Systematik. Viele medizinische Schreibkräfte haben einen Hintergrund als Arzthelferin, MFA oder in der Dokumentation. Genauso wichtig sind Sorgfalt, Diskretion und ein Gespür für den formalen Aufbau der jeweiligen Dokumentart.
Was kostet eine medizinische Schreibkraft?
Für eine externe medizinische Schreibkraft zahlen Sie nur die tatsächlich erbrachte Leistung – abgerechnet meist pro Audiominute oder pro Zeile, ohne Fixkosten für Personal, Urlaub oder Krankheit. Der Preis hängt von Diktatlänge, Tonqualität und Komplexität ab. Sie erhalten vorab einen transparenten Festpreis. Wie sich Transkriptionspreise generell zusammensetzen, erklärt unser Ratgeber Was kostet eine Transkription?
Interne Kraft oder externes medizinisches Schreibbüro?
- Schwankendes Volumen: Ein externes medizinisches Schreibbüro fängt Spitzen ab, ohne dass Personal leerläuft.
- Keine Ausfallzeiten: Urlaub oder Krankheit der eigenen Kraft legen die Dokumentation nicht lahm.
- Schnelle Lieferung: Diktate von heute liegen oft schon am nächsten Morgen vor.
- Planbare Kosten: Sie zahlen pro Auftrag statt Fixgehalt plus Nebenkosten.
Wie sicher sind Patientendaten beim Auslagern?
Patientendaten gehören zu den besonders geschützten Daten nach Art. 9 DSGVO. Ein seriöses medizinisches Schreibbüro verarbeitet ausschließlich in Deutschland, behandelt jedes Diktat streng vertraulich und schließt auf Wunsch eine Vertraulichkeitsvereinbarung bzw. einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab. So bleibt die ärztliche Schweigepflicht gewahrt.